Katastrophentourismus…
ist die Bezeichnung für die Art des Reisens, die das Anschauen einer Katastrophe ohne eine aktive Beteiligung an der Hilfe zum Ziel hat … (so die Erklärung in Wikipedia)
Wobei der Begriff “Katastrophentourismus” in diesem Artikel nicht ganz ernst gemeint ist
… es handelt sich eher um ein Ausflugsziel am heutigen Sonntag, zu dem wir gewandert sind ~ und wir waren da nicht die Einzigsten.

Aufgrund der Wassermengen in den letzten Tagen löste sich am späten Freitagnachmittag ein Erdrutsch bei Ohlenbach und unterhöhlte die Landstraße (L640) zwischen Westfeld und Altastenberg. Die Straße bleibt auf längere Zeit gesperrt.
Zum Fotografieren bin ich mal schnell hinter die Absperrung ~ sah schon gespenstig aus.
Auf dem nachfolgenden Foto sieht man die Schneise, die durch das Wasser und die Erde entstanden ist.
Etwas weiter ~ unterhalb von Hotel “Waldhaus” ~ löste sich ebenfalls die Erde.
Weitere Bilder gibt´s in einer >>> Galerie.
Hochwasser an der Lenne
Nach Dauerregen und Schneeschmelze kommt das Hochwasser.
In der vergangenen Nacht ist der Pegel der Lenne sehr stark angestiegen.
Westfeld ist das erste Dorf an der Lenne und man kann sich gut vorstellen, wie die Lenne auf ihrem Weg durchs Lennetal immer größer und bedrohlicher wird. In der kleinen Diashow sieht man Bilder vom 5. bis 14.Januar. Weitere Bilder von heute sieht man in der Bildergalerie.
Diese Holzbrücke im Westfelder Park war heute nicht mehr begehbar. Sie muß im Frühjahr wohl erneuert werden.
Ganz erstaunt war ich beim Anblick dieser Schnecke. Die frühlingshaften Temperaturen und das viele Wasser haben sie wohl aus ihrem Winterquatier gelockt.
Lenne-Hochwasser
Nach dem Schnee kommt das Hochwasser. Die Pegel von Bächen und Flüssen steigen und lassen vielerorts die Keller volllaufen. Mit Hochwasser haben wir in Westfeld gottseidank nicht viel zu tun. Die Lenne tritt zwar auch über die Ufer, überflutet aber keine Straßen und Häuser. Das nachfolgende Bild zeigt die Lenne in Westfeld am vergangenen Donnertstag und heute.
Die kleinen Quellen, die überall aus den Bergen heraustreten, verwandeln sich zur Zeit ebenfalls zu kleinen Bächen.
Mal sehen, was das Wetter noch für Kapriolen dreht?!












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