Fotografie * Webdesign * Alltägliches

Bilder mit Texturen ~ verträumt, verspielt, surrial…

Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Texturen. Zwei kurze Beiträge habe ich ja bereits dazu geschrieben. Zum Thema gibt es ein „kleines, aber feines E-Book“ von Jana Mänz und Susan Brooks. Das habe ich gestern erstmal heruntergeladen und gelesen. In dem Buch wird sehr verständlich beschrieben, wie man Bilder mit Texturen versieht. Dazu sind die Texte mit tollen Bild-Beispielen unterlegt. Außerdem gibt es noch eine Menge interessanter Links und Hinweise zu anderen Seiten >>> hier geht´s zum E-Book.

 

Soar

Zu meiner W*illow T*ree Sammelfigur ist eine zweite hinzugekommen: „Soar“ ~ „A time to reflect, a time to soar“ (Zeit zum Nachdenken und Emporsteigen).  Beim Fotografieren habe ich keinen besonderen Hintergrund gewählt, sondern eine weiße Tischdecke genommen, die das Bild langweilig aussehen lässt. Deshalb suchte ich wieder nach einer schönen Textur und bin auch fündig geworden – romantisch, mit Rosen und Spitze … passend zu der wundervollen Figur. Mit „Klick“ auf das Bild sieht man zum Vergleich das Original.

 

Soar

Die Bilder sind mit Photoshop CS5 bearbeitet. Mit der Ebenentechnik wurden zuerst die Texturen über die Bilder gelegt und ineinanderkopiert. Danach habe ich in einer Ebenenmaske die Figur mit einem weichen Pinsel freigelegt, so dass sie wieder in den Vordergrund rückt. Mit der Spitzen-Textur sieht das richtig gut aus, als ob sie vor einem Vorhang stände.

  Soar

Bei diesem Bild habe ich eine „Bokeh“-Textur eingefügt, und weil „Soar“ während dem Fotografieren von der Sonne angestrahlt wurde (die sich mal ganz kurz hat sehen lassen), entseht ein sehr schöner Leuchteffekt. Im Vergleich zu den Original-Aufnahmen gefallen mir die bearbeiteten Bilder sehr viel besser. Es wird ja viel darüber geschrieben und diskutiert, ob man Bilder bearbeiten oder original belassen soll. Ich finde, dass es immer darauf ankommt, was man zeigen möchte. Wenn ich Fotos für meine Internetseiten benötige, dann belasse ich sie immer im Originalzustand – real – außer, wenn nötig, etwas Bildkosmetik wie Kontrast, Farbe und Schärfe. Bei der heutigen Textur-Bastelei jedoch, möchte ich kreativ sein, wie beim Zeichnen und Malen. Ich interpretiere ganz nach meinem Geschmack etwas in die Bilder hinein… eine andere Stimmung durch Licht, Farben, Elemente etc., so wie es mir gefällt. In der Zeit der Digitalisierung funktioniert das doch ganz wunderbar und ich benutze mein Bildbearbeitungsprogramm wie früher Pinsel, Stift und Schere…. die Technik machts möglich.

Eine Antwort auf Bildbearbeitung mit Texturen

  • Liebe Heidi,
    das mit den Texturen ist ja immer Geschmackssache. Früher habe ich sie abgelehnt, heute seh ich das auch anders. Es kommt einfach darauf an, wie man damit umgeht. Wenn eine Textur ein Motiv erschlägt, dann macht sie keinen Sinn, aber wenn sie das Motiv in Szene setzt, dann kann sie bereichernd wirken. Bei deinen Engelbilder gefallen mir die Lösungen gut, besonders die Bokehtextur.
    Herzliche Grüße
    Elke

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