Fotografie * Webdesign * Alltägliches

Bergwiesen im Naturpark Rothaargebirge

Durch intensiv betriebene Landwirtschaft – viermal im Jahr gemähte Silagewiesen – verschwinden immer mehr von den artenreichen Bergwiesen im Sauerland. Durch das Life-Natur-Projekt sind in den letzen Jahren einige Flächen im Raum Winterberg zu Naturschutzgebieten ~ FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habita-Gebieten) ~ erklärt worden. Die Bergwiesen im Rothaargebirge sind neben Vorkommen in der Eifel die bedeutendsten in Nordrhein-Westfalen. Die wichtigsten Komplexe des Sauerlands liegen im Stadtgebiet Winterberg, wovon eine FFH-Grünlandfläche sogar mir gehört :-). Zuerst habe ich das Projekt etwas skeptisch betrachtet, doch inzwischen finde ich es gut.

Wiesenkerbel

 

Bei der extensiv betriebenen Landwirtschaft werden die Bergwiesen in der Regel nur einmal im Jahr gemäht ~ von Ende Juni bis Anfang August. Dadurch können sich die vielen verschiedenen Pflanzenarten zahlreich vermehren.

Wiesenkerbel

Bei der extensiven Wiesennutzung entsteht ohne Einsatz von Gülle, Kunstdünger oder Pestiziden auf den Bergwiesen ein Heu von besonderer und heute seltener Qualität.

Geißfuß

  Druckreif bei mygall

Nachdem das Wetter heute mal wieder sehr bescheiden ausfiel, habe ich nur wenige Fotos gemacht, bevor in den nächsten Tagen das Mähwerk zum Einsatz kommt.

 

Wiesenkerbel, Kriechender Hahnenfuß, Schlangenknöterich, Wiesenklee

Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)

Wald-Storchschnabel ~ die Staude mit den großen lilafarbenen bis violetten Blüten ist die wohl auffälligste Charakterart der montanen Mähwiesen. Die Art profitiert davon, wenn eine Wiese ein oder mehrere Jahre nicht genutzt wird.

 

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