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Eine Wanderung rund um das Golddorf Westfeld

Gestern wurde man ja vor die Wahl gestellt, ob man sich 5 Stunden vor den Fernsehapparat setzt und sich die Hochzeit des Jahres der englischen Royals anguckt, oder ob man etwas „Vernünftiges“ tut…. ich habe mich dann zum Wandern entschlossen 🙂

Zu Zweit sind wir die neue Goldroute von Westfeld ~ den Astensteig ~ gelaufen. Westfeld gehört zu den schönen Sauerländer Fachwerk-Dörfchen an der Lenne, welches bereits vor einigen Jahren auch als „Bundesgolddorf“ ausgezeichnet wurde. Es liegt im oberen Lennetal, am Fuße des Kahlen Asten, dem höchsten Berg Nordrhein-Westfalens. 

 

Start und Ziel der Wanderung ist die Info-Tafel im „Großen Park“ von Westfeld. Von hier geht´s hinauf zum Grillplatz des SGV und weiter über die Birkenallee nach Ohlenbach. 

 

 

Weiter geht´s über einen schmalen Pfad durch´s „Schwarze Siepen“ bis zu einer neu angelegten Holzbrücke, die über ein kleines Biotop führt.

 

 

 

 

 

Diese Bank wurde aus einem Stamm eines durch Kyrill umgefegten Baumes geschnitzt (die Wurzel hängt noch dran) … echt genial… dem Einfallsreichtum der Westfelder SGV-Mitglieder sind keine Grenzen gesetzt  🙂 

 

An der Brücke beginnt die erste „Kraxel-Partie“, denn schließlich liegt Westfeld-Ohlenbach auf 495m ü. NN und der Kahle Asten auf 841,5m ü. NN. 

 

 

Ein schmaler Pfad führt durch eine ehemalige Kyrillfläche steil bergan. Weiter geht es auf dem „Pirschpfad“ durch herrliche Buchenwälder, die zur Zeit in einem hellen frischen Grün leuchten.  

 

 

 

 

 

Der Wanderweg zum Kahlen Asten führt an den Jagdhütten der beiden Hotels „Schütte“ und „Hoher Knochen“ vorbei. Die Hütten werden heute für Hotelgäste genutzt. 

 

 

Am Eingang dieser schönen Jagdhütte hat der Besitzer für Wanderer eine Überraschung angebracht…. 

 

… ein „Vogelkasten“, auf dem geschrieben steht: 

Achtung!  Naturereignis!

Hier brütet eine ganz seltene Vogelart!
Wenn Sie den Deckel anheben, dann werden Sie den
Schluckspecht sehen! 

 

Wir hatten Glück, denn vorher ist noch kein Alkoholiker des Weges gekommen… der Kasten war gut bestückt 🙂 … allerdings haben wir keinen Gebrauch von der Flasche gemacht, denn schließlich hatten wir noch Einiges vor. 

 

Ab den Jagdhütten geht es zur zweiten „Kraxel-Partie“, einen alten Hohlweg hinauf bis zur Lennequelle am Kahlen Asten. 

Die Lenne entspringt als höchstgelegene Quelle Nordwest-Deutschlands am Kahlen Asten auf 820m ü. NN. Als intermittierende Schichtquelle, die an einer undurchlässigen Tonschicht in kurzen Abständen mehr oder weniger regelmäßig fließend austritt, wird sie durch Niederschläge und Grundwasser gespeist. Sie zerteilt den Berg nach Westen hin und durchfließt ein Tal, das aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und den preisgekrönten Dörfern zu den schönsten Tälern in Deutschland zählt. Das idyllische Handwerkerdorf Westfeld liegt als erstes Dorf an der Lenne, die auf einer Länge von 29,8km das Stadtgebiet Schmallenberg durchquert. Sie ist mit 128,2km der größte Nebenfluss der Ruhr und mündet am Fuße der Hohensyburg in dieselbe.

 

 

Durch die „Astenheide“ wandert man zum Ausichtsturm/Restaurant, in dem man „mit Schwung“ einkehren und nach der ganzen „Kraxelei“ sich ein kühles Bierchen trinken kann. 

 

…. „zisch und weg“ 

 

Und da wir nicht ganz ohne Infos über die „Hochzeit des Jahres“ bleiben sollten, lief im Restaurant ein Fernseher, der dieses Großereignis zeigte. 

 

… da sag ich jetzt mal nix… 

 

 

 

… nach einer kurzen Pause… genauer gesagt: nach einem Bier… ging es dann weiter! 

 

Ein Stück „Rothaarsteig“ hinab ins Tal… um, wie das so ist, wenn man ganz unten ist…. wieder hinauf zu „kraxeln“ auf die Knochenspitze (Hoher Knochen 765m ü.NN) 

 

 

Von dort hat man nochmal eine herrliche Aussicht über´s Lennetal und das Schmallenberger Sauerland. 

 

 

Nach diesem schönen Panorama geht´s dann wieder bergab, Richtung „Hömberg“. Wer Lust hat, kann noch in der Gaststube des Hotels „Hoher Knochen“ einkehren und sich stärken. Wir sind allerdings weiter gegangen, da es schon recht spät war. 

Nach einer kurzen Strecke rund um den Hömberg eröffnet sich ~ dank Kyrill ~ nachmal eine herrliche Aussicht auf das Bundesgolddorf Westfeld. 

 


… hier, wo andere Urlaub machen, dürfen wir wohnen! 

 

Fazit:

Der Wanderweg hat eine Gesamtlänge von 15,1 km und erfordert eine gute Kondition. Die Laufzeit beträgt zwischen 4 und 5 Stunden…. es sind einige Höhenmeter (606m) zu überwinden. Belohnt wird man immer wieder mit schönen Aussichten über´s Sauerland – Land der 1000 Berge.

 >>> hier gibt´s noch mehr Bilder von der Westfelder Golddorf-Route

 

 

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